Tagebuch vom Schwäbischen Kindermund
»Die Oma kocht heut Maulwurftäschle« - Schwäbischer Kindermund
Das ganze Schwabenland hat Hunderte von Kindermundsprüchen gesammelt und wir vom Kindermund Verlag machen daraus ein fröhliches Buch. Auf dieser Seite werden wir Sie immer über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten. (aktuellster Eintrag zuerst)
Montag, 20.2.
Bei manchen Entscheidungen fragt man sich hinterher, warum man erst jetzt darauf gekommen ist. Es tat mir und meiner Mutter Heike in der Seele weh, dass wir viele liebenswerte Sprüche nicht in das schwäbische Kindermundbuch aufnehmen konnten. Aber so eine Buchproduktion muss halt auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten folgen - und vor allem gut lesbar bleiben. Natürlich könnten wir eine kleinere Schrift nehmen, aber dann hätten vielleicht ältere Leute damit Mühe. Wir hätten auch ein Buch ohne Illustrationen machen können - das wäre aber nur halb so schön!
Alles gute Gründe und trotzdem, wohlgefühlt haben wir uns damit nicht. Und darum freue ich mich ganz besonders, Ihnen unsere neuste Entscheidung mitzuteilen: Wir werden einen zweiten Band mit schwäbischen Sprüchen machen! Mit den schönsten Beiträgen, die es nicht ganz in den ersten Band geschafft haben. Und vielleicht auch mit neuen Sprüchen, denn wir hoffen, dass der erste Band vielen Menschen Lust macht, die witzigen Aussagen ihrer Kinder aufzuschreiben.
Sonntag, 19.2.
Jetzt geht es um den Titel! Wir haben zwei unterschiedliche Hintergrundbilder für unseren kleinen Maulwurf zur Auswahl und aktuell läuft eine Umfrage auf Facebook http://t.co/n5OGwFbb, welches wir für den Titel nehmen sollen. Wer teilnehmen möchte, aber keinen Facebook-Account hat, kann uns einfach an info [at] kindermund-verlag [dot] de eine Mail schreiben. Hier sind die beiden Titel zur Auswahl:

Dienstag, 14.2.
Heute sind nicht nur wieder zwei Illustrationen - von Ulrike Klaus - gekommen, wir haben auch mit den Stuttgarter Nachrichten gesprochen und eine wunderbare Neuigkeit erfahren. Der "Schwäbische Kindermund" wird bei den meisten Partnerverlagen der StN zu kaufen sein. Bei welchen genau, werden wir bekannt geben, wenn wir die Bestellungen bekommen haben.
Samstag, 11.2.
Wieder zwei fröhliche Illustrationen für unser Schwabenbuch, sie kommen von Ann-Kathrin Busse aus Pfinztal.
Sonntag, 5.2.
Neue Illustrationen sind eingetroffen. Diesmal stammen sie von der Stuttgarterin Anita Gemborek.
Freitag, 3.2.
Diese Woche habe ich das Groblayout abgeschlossen. Das Buch besteht jetzt aus 150 Seiten mit 18 Illustrationen und acht Rubriken. Die größte Rubrik ist die mit den schwäbischen Sprüchen, na klar.
Die Druckerei ist beauftragt und wenn alles gut geht, werden wir die Bücher ab dem 26. März ausliefern können. Das ist zwei Wochen vor Ostern. Übrigens, wer sicher gehen will, dass das Buch rechtzeitig vor Ostern ankommt, bestellt am besten hier über die Verlagsseite. Denn die Buchhandlungen bestellen auch erst bei uns, das heißt, es dauert immer noch ein, zwei Tage länger. Ab Anfang März richten wir die Möglichkeit zum Vorbestellen ein.
Sonntag, 23.1.
Die ersten Illustrationen sind gekommen, von Nina Weber. Wie gefallen sie Ihnen?
Dienstag, 17.1.
Tätäää: Und das sind sie, die Illustratorinnen, die mit im Team sind. Sie sind (fast) alles echte bzw. »neigschmeckte« Schwäbinnen und sie sind gerade dabei, sich die Sprüche auszusuchen, die sie umsetzen wollen.
Greta Brumme, Ann-Kathrin Busse, Tara Ehmann, Anita Gemborek, Tina Gruschwitz, Maike Hettinger, Sonja Höhn, Ulrike Klaus, Nina Weber
Wenn Sie auf den Namen klicken, gelangen Sie zur jeweiligen Homepage der Illustratorin.
Donnerstag, 12.1.
So, jetzt haben wir die Illustratorinnen zusammen. In der nächsten Woche stellen wir Ihnen hier alle mit ihren Internetseiten vor, damit Sie sie kennen lernen können. Und auch, damit Sie sich mit uns gemeinsam auf die Illustrationen freuen können.
Montag, 9.1.
Inzwischen sind es sechs Illustratorinnen und mit einer siebten stehen wir gerade in Kontakt.
Mittwoch, 4.1.
Heute habe ich den ganzen Tag mit Illustratoren telefoniert bzw. E-Mails geschrieben. Und Hurra, vier haben schon fest zugesagt, mit Sonja Höhn sind es sogar fünf. Insgesamt sollen es 8-10 Illustrator/innen werden. Außerdem habe ich mit einem sehr netten schwäbischen Dichter Kontakt aufgenommen, der wahrscheinlich das Vorwort zum Buch schreiben wird. Es geht also voran! Einen Spruch gibts heute aber auch noch:
Lena (2) hat zu Weihnachten ein neues
Kleid bekommen. Oma ruft bewundernd:
»Du siehsch aus wia a Prinzessin!« Opa
zu Lena: »Sag emol zur Oma, des bin i au!«
Lena folgsam: »Des isch er au.«
Freitag, 29.12.
Gestern sind noch mal drei Sprüche gekommen und zwar von einer schwäbischen Schriftstellerin. Nina Bihr lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in Ludwigsburg und hat vor kurzem ihr neustes Buch "Das Kreuz der Unsterblichen" (mit Roberta Gregorio) veröffentlicht. Sie hat noch mehr Sprüche angekündigt und wir sind schon ganz gespannt, was noch kommen wird. Hier einer ihrer Beiträge:
Clara (3): »Mami, am Himmel ist ganz viel weißer Dampf!« »Ja,« sagt die Mutter, »das ist Nebel.« Clara: »Ich weiß! Wenn Papa immer am Morgen so lange duschen tut, dann sagst du immer, dass der Spiegel total vernebelt ist!« Mutter: »Ja, das sieht so ähnlich aus, aber Nebel entsteht ein wenig anders ...« »Ja,« ruft Clara da, »der liebe Gott hat heute bestimmt auch besonders lange heiß geduscht und deshalb ist der Himmel so vernebelt!«
Übrigens können immer noch Sprüche fürs Buch eingesendet werden; einfach an info [at] kindermund-verlag [dot] de schicken mit dem Stichwort »Schwäbischer Kindermund«
Montag, 19.12.
Seit heute Mittag, 12.50 Uhr sind alle Sprüche in Rubriken geordnet. Im Augenblick sind das:
- Familienleben
- Sprachkapriolen
- Schwäbisches
- Gesundheit
- Glauben
- Essen & Trinken
- Tierwelt
- Buntes Allerlei
Insgesamt haben es 351 Sprüche in die engere Auswahl geschafft. In die Rubrik »Schwäbisches« haben wir 44 Sprüche aufgenommen. Der schönste Spruch von heute ist aus der Rubrik »Familienleben« und lautet so:
Mama sagt zu Elias (3): »Ich mag dich.«
Elias winkt ab: »Nö, der Papa mag mich schon!«
Donnerstag, 8.12.
Heute ist ein Vorschlag für die Titelillustration von Illustratorin Sonja Höhn gekommen. Ich finde, der kleine Maulwurf mit seinem Täschchen ist seeehr niedlich.

Montag, 28.11.
Fertig! Jetzt sind alle Sprüche redigiert. Als nächstes werden sie in verschieden Rubriken sortiert. Davon wird eine ganz bestimmt nur mit Dialekt-Sprüchen sein.
Dienstag, 22.11.
Noch viereinhalb Seiten Redaktion, dann sind die Sprüche fertig. Und es gibt einen Titel fürs Buch: »Die Oma kocht heut Maulwurftäschle«. Was meinen Sie? Wie gefällt Ihnen die Farbe und der Titel?
Übrigens, wenn Sie uns Feedback geben wollen, können Sie das nicht nur im Kontaktformular tun, sondern auch auf Facebook, da haben wir gleich zwei Seiten, eine für den Kindermund Verlag und eine mit Sprüchen für Kindermund.de.
Freitag, 18.11.
Heute habe ich den ersten Entwurf fürs Cover gemacht. Und habe als Farbe ein helles Pink ausgesucht. Es muss sich ja auf den ersten Blick von den anderen Büchern unterscheiden und wir haben schon fast alles gehabt: Gelb, Orange, Rot, Blau, Himmelblau und Grün. Als nächstes müssen wir uns einen Titel überlegen, jedes Buch bekommt ja ein Kinderzitat als Titel. Das muss knackig, klar und vor allem nicht zu lang sein. Vielleicht passt sogar einer der Dialektsprüche ...
Freitag, 4.11.
Heute bin ich mit dem Redigieren der Briefzuschriften fertig geworden; insgesamt sind ca. 100 Sprüche übrig und schon in den Computer eingegeben. Bei den E-Mails bin ich auf Seite 8 von 29 angelangt. Und auch heute habe ich einen Lieblingsspruch ausgesucht:
Mein Mann und ich sind zu einer festlichen
Veranstaltung eingeladen. Dirk (5) sieht zu,
wie ich mein Paillettenkleid anziehe und berichtet
dann seinem Papa: »Die Mama hat ein Kleid
aus lauter Unterlagsscheiben!«
Donnerstag, 3.11.
Schon am Wochenende habe ich E-Mails mit Sprüchen redigiert. Und heute habe ich angefangen, nach Illustrator/innen für das Buch zu suchen. Ich könnte mir vorstellen, es ähnlich wie beim "Kaiserstühler Kindermund" zu machen: Dort haben wir Künstlerinnen gefunden, die gemeinsam mit Kindern die Sprüche illustriert haben. Wer also jemanden kennt, der an so einem Projekt Spaß hat, wir freuen uns über Anfragen dazu.
Spruch des Tages:
Wir sehen beim Spaziergang zwei Männer, die
Hand in Hand gehen. Mein Enkel (8) vermutet:
»Die sind schwul.« Und fügt hinzu: »Wenn zwei
Frauen sich lieben, sind sie skeptisch.«
Dienstag, 18.10.
Heute hab ich mit Frau Warth von den Stuttgarter Nachrichten gesprochen und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir ein richtig schönes Buch machen wollen und uns deswegen bis Ostern Zeit lassen werden. Alle sollen stolz auf das Buch sein können: die Autoren bzw. die kleinen Sprücheklopfer, die Zeitung, der Kindermund Verlag und alle anderen auch, ob Schwaben oder Nichtschwaben.
Hier mein Spruch des Tages aus den Briefen, die ich heute - noch längst nicht alle - abgetippt habe:
Renate (3) schaut zum ersten Mal zu, wie ihr
kleiner Bruder gewickelt wird. Sie kommentiert
erstaunt: »Der hat ja ein Elefantele am Bauch!«
Montag, 17.10.
Auch heute Abend eine Stunde Sprüche sortieren. Mit einem Glas trockenem Rivaner, einem Konzertmitschnitt von letzter Woche und mit einer Wärmflasche für die Füße. Gestern dachte ich ja, ich wäre fertig, da war da noch ein 14seitiges Word-Dokument ganz am Ende der Einsendungen. Hmpf.
Philosophischer Kindermund zum Feierabend:
Ich frage meine Tochter Kerstin (3): »Weißt du eigentlich,
warum es Abend wird?« »Ja, weil wir den ganzen Tag
benutzt haben.«
Sonntag, 16.10.
Schon fast 20 Uhr - jetzt aber noch eine Stunde für die letzten schwäbischen E-Mails nutzen. Dann kann ich Feierabend machen. 21.30 Uhr: Mein Lieblingsspruch dieses Abends:
Ich singe meinem Sohn Colin (4) abends vor: »Der Mond ist
aufgegangen ...« Empört setzt er sich auf und meint: »Mama,
bevor du raus gehst, machst du den Mond aber wieder zu!«
Samstag, 15.10.
Heute habe ich bis 22.30 Uhr die E-Mails sortiert und alles in ein großes Word-Dokument zusammengefasst. Es scheinen sehr viele Beiträge aus Backnang zu kommen - ob die Kinder dort besonders sprachkreativ sind? Jetzt sind noch rund 20 E-Mails übrig - und alle Briefe.
Mittwoch, 12.10.
Der große Briefumschlag mit den 50 zum Teil handschriftlichen Beiträgen der schwäbischen Kindermund-Fans ist angekommen!








